Alfa Giulietta TCT im Test

Alfa Giulietta TCT im Test

Ein Alfa mit Automatik? Vor einigen Jahrzehnten hätte diese Frage noch für Aufruhr unter den Fans der Marke gesorgt. Doch die Zeiten ändern sich, schalten lassen kommt immer mehr in Mode. Dafür haben in Moncler Sale Moncler Outlet den letzten Jahren vor allem Doppelkupplungsgetriebe gesorgt. Sie sind leichter und sparsamer als klassische Wandlerautomaten. Nun schickt Alfa Romeo die Giulietta mit Doppelkupplung an den Start. Lohnt sich der Mehrpreis?Bevor wir uns dem neuen Getriebe zuwenden, betrachten wir kurz die äußeren Werte der Giulietta. Der Fünftürer sticht deutlich aus der Kompaktwagen Masse hervor. Vorne prangt stolz das „Scudetto“, der typische Alfa Grill, während das Markenlogo am Heck von vertikalen, gut sichtbaren LED Rückleuchten eingerahmt wird. Das seitliche Profil erinnert insbesondere im Bereich der C Säule an den 1er BMW. Doch Alfa kopiert den Bayern nicht. Wir finden: Eine gelungene Designsprache, zumal der neue 1er optisch an Präsenz verloren hat. Mit 4,35 Meter ist die Giulietta übrigens drei Zentimeter länger als der BMW. Besonders gefällt uns der Schwung im hinteren Seitenfenster des Alfas, dort verbergen sich die Türgriffe. Hinzu kommt eine abfallende Dachlinie, die jedoch im Fond Konzessionen an die Kopf und Beinfreiheit verlangt.

Weniger ist mehr

Wechseln wir nun ins Cockpit: Hier hat Alfa aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und ein adrettes Ambiente geschaffen. Aufgewertet wird die Räumlichkeit durch Dekoreinlagen. Besonders nett anzuschauen sind die optionalen Leisten aus dunklem gebürstetem Aluminium. Während im BMW 1er eine wuchtige Mittelkonsole Fahrer und Beifahrer trennt, setzt die Giulietta auf eine elegantere Lösung. Der untere Bereich mit den großen Klimareglern ist nicht nur recht schmal, sondern auch nach hinten zurückversetzt. So fühlen sich die Knie richtig wohl, hinzu kommt viel Platz für Schultern und Arme. Alles perfetto also im Alfa? Nicht ganz, ein paar Kleinigkeiten stören das positive Bild: Den Vordersitzen mangelt es an Seitenhalt, einige Bedienknöpfe könnten größer sein, zudem wirkt die Darstellung auf dem 6,9 Zoll großen Navi Display etwas angestaubt.

Auf dem Trockenen

Die Neuheit im Alfa Giulietta zeigt sich dem Fahrer lediglich in Form eines Wählhebels samt den bekannten Automatik Buchstaben. Doch eine Automatik ist es nur vom Bedienungskomfort her. TCT steht für „Twin Clutch Transmission“, auf deutsch: Doppelkupplungsgetriebe. Das Parajumpers Giuly System mit dem Code C635 weist gleich zwei Besonderheiten auf: Es wurde komplett vom Fiat Konzern entwickelt und ist ein so genanntes trockenes Doppelkupplungsgetriebe. Begründet wird die Billig Canada Goose Herren Entscheidung dafür damit, dass im Vergleich eine nasse Ausführung mit l gekühlt werden muss (deshalb „nass“), weshalb eine Pumpe mitläuft, die Energie kostet. Hinzu kommt ein durch das l bedingtes Mehrgewicht. Zwar verkraften nasse Varianten ein höheres Drehmoment, doch das 81 Kilogramm schwere Alfa TCT ist für immerhin 350 Newtonmeter ausgelegt. Markenkenner werden spätestens jetzt einwerfen: Das Sechsgang System gibt es doch schon seit 2010 im MiTo, warum hat es bei der Giulietta so lange gedauert? Des Billig Parajumpers Herren Rätsels Lösung: Einige Bauteile stammen vom japanischen Zulieferer Aisin, der vom Erdbeben im März 2011 betroffen war. Für unsere erste Testrunde wählen wir den Ottomotor. Mit dumpfem Klang Parajumpers Damen Verkauf legt er ohne spürbares Turboloch los. Dazu passt das Doppelkupplungsgetriebe, das stets den passenden Anschluss bereithält. Die Gangwechsel erfolgen unauffällig, zudem ist das Getriebe lernfähig. Wollen wir ordentlich aufs Gas drücken, werden die Gänge länger ausgedreht. Derart heftig muss der aufgeladene Benziner aber gar Billig Parajumpers Long Bear nicht rangenommen werden: Schon bei 2.250 Umdrehungen stehen 230 Newtonmeter bereit, in 7,7 Sekunden geht es von null auf 100 km/h. Noch einen Nachschlag gibt es, wenn man den so genannten DNA Schalter nahe des Schalthebels auf „D“ schiebt. Das „D“ steht für Dynamic, hier werden die Gänge etwas länger ausgedreht. Hier steht die Kraft von 320 Newtonmeter bereits bei 1.500 Parajumpers Long Bear Billig Umdrehungen an. Wie gehabt gibt es im Dynamic Modus einen Nachschlag: 30 Newtonmeter mehr bei 250 zusätzlichen Touren. Sobald der Diesel warmgefahren ist, verwöhnt er die Insassen mit hoher Laufkultur. Das TCT Getriebe arbeitet jedoch subjektiv etwas träger, was aber angesichts der stämmigen Leistung kaum ins Gewicht fällt. Störender ist hingegen die relativ betuliche Arbeitsweise der Start Stopp Automatik. Sie ist bei den beiden Giulietta Versionen serienmäßig an Bord und bei Bedarf abschaltbar.

Lust am Lenkrad

Richtig Laune macht das agile Handling der Giulietta. Im ersten Moment mag man die Lenkung für schwergängig halten, doch das ändert sich rasch auf kurvenreichem Geläuf. Hier zeigt sich, dass kleinste Lenkbewegungen präzise umgesetzt werden. Anders ausgedrückt: Das Auto gehorcht dem Fahrer, was besonders im Dynamic Modus gilt. Beeindruckend ist die geringe Seitenneigung in Kurven, die wir mit mehr Seitenhalt auf den Sitzen noch besser genießen könnten. Abgerundet wird der positive Eindruck durch das Fahrwerk, welches eine ausgewogene Mischung aus komfortabel und straff darstellt. Natürlich kann die Giulietta ihren Frontantrieb nicht leugnen, doch dank des serienmäßigen elektronischen Sperrdifferenzials Q2 ist der Grenzbereich weit oben angesiedelt.

Optik hin, Fahrspaß her, letztlich wird beim Händler abgerechnet. Für die Ausrüstung mit TCT ruft Alfa Romeo zusätzliche 1.800 Euro auf. Bei der Giulietta 1.4 TB MultiAir ergibt sich so ein Preis von 26.000 Euro, der 2.0 JTDM dieselt nach Zahlung von 28.900 Euro vom Hof. Dafür gibt es die ansehnliche Turismo Ausstattung. Serienmäßig sind hier unter anderem eine Klimaautomatik, eine Audioanlage, 16 Zoll Leichtmetallfelgen oder auch ein Lederlenkrad an Bord. Hinzu kommt, dass der Benziner nur alle 30.000 Kilometer zur Inspektion muss, beim Diesel sind es sogar 35.000 Kilometer. Werfen wir noch einen Blick auf die Konkurrenz, allen voran natürlich der unvermeidliche VW Golf. Als GTD leistet er wie der Alfa auch 170 PS. Mit DSG und hinteren Türen müssen 31.235 Euro nach Wolfsburg überwiesen werden. In ähnlichen Gefilden befindet sich der BMW 120d: Er bietet für 31.400 Euro eine Achtgang Automatik und 184 PS.